Rhythmisches Bewegungstraining (BRMT)

Es ist seit Langem belegt, dass viele Lern- und Verhaltensauffälligkeiten auf fortbestehende frühkindliche Reflexe zurückzuführen sein können. 

Alle Hirnareale werden durch spontane Babybewegungen optimal vernetzt und miteinander verbunden. Kommt es aus irgendwelchen Gründen zu einer Störung dieses Systems, werden frühkindliche Reflexe nicht integriert und die optimale Entwicklung des Gehirns und somit des Lernens verhindert.

In Anlehnung an die Eigenbewegungen des Säuglings hat Dr. Harald Blomberg ein Übungsprogramm entwickelt, das die gesunde Entwicklung von Anfang an fördert und hilft, Fehlentwicklungen zu beheben. Diese sehr einfach zu erlernenden Übungen werden passiv mit dem Betroffenen gemacht oder er macht sie selbst, also aktiv. Sie werden in der Regel gerne angenommen und sogar eingefordert, da sie spürbar harmonisieren und zu Fortschritten in der Entwicklung führen.

Das rhythmische Bewegungstraining wird nach einer ausführlichen Förderdiagnostik individuell auf jeden Einzelnen zugeschnitten. Es beinhaltet spezielle Bewegungsübungen, die täglich zu Hause durchgeführt werden (Dauer: ca. 5 – 10 Minuten täglich). Dieser individuelle Bewegungsplan wird ca. alle 6 Wochen kontrolliert und angepasst. In mehreren Studien konnte belegt werden, dass erste Erfolge bereits nach einigen Wochen Bewegungstraining eintreten können.

Dieses Konzept stellt eine Unterstützung dar, z. B bei AD(H)S-Symptomen aber auch bei emotionalen Problemen, Legasthenie, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten sowie Sprachstörungen. Die Übungen wirken sich tiefgreifend auf die Entwicklung des Gehirns aus, denn plötzlich bekommt das Gehirn die Stimulierung, die es braucht und Probleme verschwinden.